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Nach langer und streitiger Diskussion verabschiedeten die Staats- und Regierungschefs in Rom einen Europäischen Verfassungsvertrag. Integraler Bestandteil des Verfassungsvertrags ist die Europäische Grundrechte-Charta, die auf das Mandat des Europäischen Rates von Köln (1999) zurückgeht und die nach Vorarbeiten eines Grundrechte-Konvents parallel zum Europäischen Rat von Nizza im Dezember 2000 feierlich proklamiert wurde. Dieser europäische Prozess der Fortentwicklung des europäischen Grundrechtsschutzes wird durch den „Kölner Gemeinschaftskommentar zur Europäischen Grundrechts-Charta“ einer umfassenden wissenschaftlichen Analyse unterzogen. Verschiedene Autoren aus ganz Europa tragen hierzu durch Einzelkommentierungen der Charta-Bestimmungen bei, wobei ein Schwerpunkt auf dem wertenden Verfassungsvergleich liegt, indem zusätzlich aus Sicht der Mitgliedstaaten der europäische Grundrechts-Schutz durchleuchtet wird und ein nationaler Befund vorgelegt erfolgt. Dies ist angesichts der Bedeutung, die das nationale Verfassungsrecht der einzelnen Mitgliedstaaten für die Interpretation der Bestimmungen der Europäischen Grundrechte-Charta hat, notwendig. Die Autoren, die aus der europäischen Wissenschaft und Praxis gleichermaßen stammen, sind ausgewiesene Experten auf diesem Gebiet.

Dr. Jörg Geerlings